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Literatur

Wir haben hier eine umfangreiche Sammlung von Literatur zur Kaiserin Friedrich zusammengestellt und digitalisiert, zu der sie von dieser Seite aus Zugriff im Volltext erhalten.
Es handelt sich um wissenschaftliche Arbeiten, mehrere vollständig erfasste Bücher, zeitgenössische Druckschriften, und um Zeitschriftenartikel und Buchauszüge mit Berichten von Zeitzeugen, Nachrufen und historischen Einschätzungen.
Zusätzlich bieten wir eine kurze Bibliographie mit wichtigen Monographien und aktuellen Ausstellungskatalogen zum Thema.

Bücher und Broschüren

Dorothée Arden: Kronprinzessin Victoria Kaiserin Friedrich
Frankfurt, 2000 (100 Seiten)
An der Universität Frankfurt angefertigte Magisterarbeit über das Leben der Kaiserin Friedrich. Besondere Betonung liegt auf ihren Aktivitäten als Förderin der Kunst, auf sozialem Gebiet und im Bereich der Frauenemanzipation.

G.A. Leinhaas: Kaiserin Friedrich. Ein Charakter- und Lebensbild
Diessen, 1914, (212 Seiten)
Der Autor war Bibliothekar auf Schloß Friedrichshof in Kronberg und stand in dieser Funktion in engem Kontakt mit der Kaiserin Friedrich in deren Witwenjahren. Mit dieser wohl ersten in Deutschland erschienenen Biographie wollte er ihr Andenken ehren und sie auch gegen Angriffe in Schutz nehmen. Es handelt sich um eine "erbauliche", teilweise naiv anmutende Schrift, von der der Autor im Vorwort schreibt: "Von Erörterungen politischer und polemischer Art wurde in diesem Buche ganz abgesehen, da dasselbe auch für die Frauen- und Töchterwelt bestimmt ist." Dennoch ist die Lektüre dieses Buchs wegen seiner Informationen aus erster Hand und seiner reichhaltigen Illustrationen reizvoll.

G.A. Leinhaas: Erinnerungen an Victoria - Kaiserin und Königin Friedrich
Mainz, 1902 (60 Seiten)
Eine kleinere Schrift desselben Autors, die kurz nach dem Tod der Kaiserin Friedrich erschien und sich auf deren Wirken auf Schloß Friedrichshof konzentriert. Ihr Inhalt wurde weitgehend in das spätere Buch übernommen.

Lucie Fels: Die Kaiserin Friedrich im Urteil ihrer Zeitgenossen
Düsseldorf, 1927 (117 Seiten)
Dissertation an der Universität Köln in der die damals zugänglichen Quellen über die Kaiserin Friedrich systematisch ausgewertet werden. Die später veröffentlichte umfangreiche Korrespondenz konnte noch nicht berücksichtigt werden.

Frederick Ponsonby: Briefe der Kaiserin Friedrich
Th. Knaur Nachf., Berlin, ca. 1929 (515 Seiten)
Unter abenteuerlichen Umständen brachte Sir Frederick Ponsonby, Sekretär des englischen Königs Edward VII., die gesammelten Briefe der Kaiserin Friedrich wenige Monate vor deren Tod nach England, um sie vor dem Zugriff ihres Sohns Wilhelm zu schützen. Fast dreißig Jahre später veröffentlichte er die Briefe auszugsweise in England. Die kurz darauf erschienene, großes Aufsehen erregende deutsche Ausgabe des Buchs enthält pikanterweise ein Vorwort des exilierten Kaisers Wilhelm II.

The Empress Frederick - A Memoir
James Nisbet & Co., London, 1913 (384 Seiten)
Die wohl erste umfassende Biographie der Kaiserin Friedrich. Das anonym erschienene Werk schildert ihr Leben und Wirken aus englischer Sicht.

Jarno Jessen: Die Kaiserin Friedrich
Die Kultur, Band XIV, Berlin, 1907 (72 Seiten)
Sonderdruck der Zeitschrift "Die Kultur" mit einer umfassenden Würdigung der Kaiserin Friedrich.

Baron von Falkenegg: In memoriam - Kaiserin Friedrich und das deutsche Kunstgewerbe
Berlin, 1901 (21 Seiten)
Kurz nach dem Tod der Kaiserin Friedrich im Selbstverlag des Autors erschiener Nachruf, der besonders ihre Rolle für die Entwickung von Kunst und Kunstgewerbe im deutschen Reich würdigt.
Zeitgenössische Dokumente

Kaiser Wilhelm II: Aus meinem Leben (Auszug)
Berlin, 1927
Kaiser Wilhelms Erinnerungen an seine Mutter.

Anton von Werner: Erlebnisse und Eindrücke 1870-1890 (Auszüge)
Berlin, 1913
Der Historienmaler und Direktor der Preußischen Akademie der Künste erinnert sich in seinen Memoiren an seine Beziehungen zum Kronprinzenpaar und später zur Kaiserinwitwe.

Anton von Werner: Eine fürstliche Malerin
Artikel des Malers Anton von Werner in der Gartenlaube 1885.

Norbert Schrödl: Ein Künstlerleben im Sonnenschein (Auszüge)
Frankfurt, 1922
Der Maler Schrödl war mit der Kaiserin Friedrich befreundet. Die Tagebucheinträge seiner Frau Else schildern den gesellschaftlichen Umgang mit der "Nachbarin" in Kronberg.

Hans Delbrück: Kaiserin Friedrich
Preußische Jahrbücher, 106. Band, 1901.
Nachruf, geschrieben von Hans Delbrück (1848-1929), Professor für Geschichte in Berlin und Herausgeber der Preußischen Jahrbücher. Als Politiker und zeitweiliger Reichstagsabgeordneter vertrat er eine reformorientierte liberal-fortschrittliche Position. Delbrück wirkte als Erzieher des früh verstorbenen Prinzen Waldemar.

Karl Schrader: Nekrolog
Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog, Band 7, Berlin 1905.
"Offizieller" Nachruf auf die Kaiserin Friedrich. Der Autor, Reichstagsabgeordneter der Nationalliberalen Partei und liberaler Kulturpolitiker, hatte zum Berliner Freundeskreis des Kronprinzenpaars gehört.

H. O. Meisner: Kaiserin Friedrich
Preußische Jahrbücher, 215. Band, 1929.
Reaktion auf die kurz zuvor erfolgte auszugsweise Veröffentlichung der Korrespondenz Victorias mit ihrer Mutter durch Sir Frederick Ponsonby. Der Autor, ein Historiker, der die Kriegstagebücher des Kronprinzen Friedrich herausgab, unterzieht die Haltung Victorias einer kritischen Betrachtung.
Zeitschriftenartikel und Aufsätze zur Kaiserin Friedrich

Hildegard Reinhardt: Victoria von Preußen - Principessa Pittrice in Berlin
in: Victoria von Preußen 1840-1901 in Berlin 2001, Katalog des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. Hrsg. K. Müller und F. Rothe, Seite 232-291
Umfassende Würdigung der Rolle Victorias als Künstlerin und Beschreibung ihrer Werke.

Wiltrud-Irene Krakau: Kaiserin Friedrich, ein Leben im Widerstreit zwischen politischen Idealen und preußisch-deutscher Realität
in: Victoria von Preußen 1840-1901 in Berlin 2001, Katalog des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. Hrsg. K. Müller und F. Rothe, Seite 94-202
Historisch-biographischer Überblick über das Leben der Kaiserin Firedrich.

Gerta Walsh: Victoria Kaiserin Friedrich
Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde zu Bad Homburg vor der Höhe 47 (1998) 79-103
Ein kompakter Überblick über das Leben der Kaiserin Friedrich mit lokalhistorischen Bezügen.
Politische Einschätzungen

Maximilian Harden: Köpfe
Berlin, 1910
Der Publizist und Schriftsteller Maximilian Harden (1861-1927) hatte als Herausgeber der Zeitschrift "Die Zukunft" großen Einfluß auf die öffentliche Meinung im Kaiserreich. In vier Bänden seiner Buchreihe "Köpfe" veröffentlichte er pointierte Essays über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter auch die Kaiserin Friedrich.

Werner Knopp: Der stumme Kaiser, Erinnerungen an Kaiser Friedrich III.
Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz 18, 1981, S. 337
Der Autor war Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Er schrieb diesen Artikel anläßlicher der Berliner Preußen-Ausstellung von 1981.

Andreas Dorpalen: Kaiser Friedrich III. und die deutsche liberale Bewegung
American Historical Review LIV, 1948, S. 1-31
Dieser Aufsatz eines bekannten amerikanischen Historikers gibt einen Überblick über die politische Haltung Friedrichs III. Der Autor betrachtet Persönlichkeit und liberale Einstellung des Kaisers mit Skepsis.

Patricia Kollander: Kaiserin Friedrich - Die letzte Hoffnung für ein liberales Deutschland?
The Historian, 1999
Kritische Wertung der politischen Haltung der Kaiserin Friedrich. Die Autorin ist Professorin für Geschichte an der Florida Atlantic University.

Marie Luise Aufermann: Der persönliche Anteil der Kaiserin Friedrich an der deutschen Politik
Emsdetten, 1932 (67 Seiten)
Dissertation an der Universität Münster

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